Syndrome

Der medizinische Begriff des Syndroms (griechisch von: zusammen laufen) ist das gleichzeitige, gemeinsame Auftreten verschiedener Krankheitssymptome mit meist einheitlicher Ursache und unbekannter Entstehung, somit ein Symptomenkomplex.

In der Medizin gibt es häufig den Fall, dass mehrere Symptome zusammen auftreten. Meist führt das zu der Diagnose, dass eine bestimmte Krankheit vorliegt. In Abgrenzung davon versucht der Begriff Syndrom, keine Aussage über den Krankheitswert zu machen. So sind zum Beispiel Syndrome, die bei Chromosomenaberrationen auftreten, wie z. B. das Down-Syndrom oder das Turner-Syndrom nicht unbedingt als Krankheiten zu verstehen, zumal sie lebenslang unverändert bestehen und nicht grundsätzlich therapierbar sind.
Einige der bekannten Syndrome sind genetisch bedingt andere bekanntermassen nicht. Bei vielen sind die Ursachen nahezu unbekannt. Bei unklarem Krankheitsbild kann eine genetische Ursache nie ganz ausgeschlossen werden, so dass für weitere Nachkommen immer ein erhöhtes Risiko besteht, am selben Krankheitsbild zu leiden.

Nachfolgend einige der häufigsten Syndrome mit bekannter(n) genetischer(n) Ursache(n):

  • Down-Syndrom
  • Edwards-Syndrom
  • Wolff-Hirschhorn-Syndrom (del 4p-)
  • Cri-du-Chat Syndrom(del 5p-)
  • Fragiles X Syndrom
  • Angelman Syndrom/ Prader Willi Syndrom
  • Klinefelter-Syndrom
  • Turner-Syndrom
  • Tripple X Syndrom
  • XYY-Syndrom